IT-Dienstleister Dunkel erweitert seine Disaster Recovery Services und schützt mit Live Replikation und automatisiertem Failover Unternehmensanwendungen in der Cloud

Notfall in der Cloud. Was passiert mit den Geschäftsanwendungen? Nach Ihrer Notfallplanung befragt, denken die IT-Verantwortliche vor allem an die Daten und Anwendungen im eigenen Rechenzentrum und sehen die Cloud zunehmend als Speicherort für Offsite-Backups oder als virtuelles Backup-Rechenzentrum. Doch was passiert mit Unternehmensanwendungen, die bereits in der Cloud sind?

Professionelle Rechenzentren sind zwar besser vor Katastrophen geschützt als so mancher Serverraum, aber auch Cloud Provider können ungeplante Ausfälle nicht zu 100 Prozent ausschließen. Häufig sind es auch keine Naturkatastrophen, die zu Ausfällen führen, sondern Software Bugs oder administrative Fehler. Deshalb sollten Unternehmen geschäftskritische Anwendungen, die sie auf gemieteten Infrastrukturen in der Cloud betreiben, auch in ihren Notfallplan einbeziehen.

Cloud Provider Dunkel erweitert für diesen Zweck seine Disaster Recovery Optionen für die Virtual Data Center seiner Kunden. Unternehmen können ihre Systeme wahlweise in ihr eigenes Rechenzentrum oder in das zweite Rechenzentrum des Providers spiegeln. Sämtliche Daten werden nahe Echtzeit repliziert, was den möglichen Datenverlust in einem Notfall auf wenige Sekunden reduziert. Sollte der primäre Cloud Standort nicht mehr verfügbar sein, kann ein Failover zum Ersatzstandort ausgelöst werden. Dort sind selbst komplexe Anwendungen mit mehreren virtuellen Maschinen innerhalb weniger Minuten mit konsistentem Datenbestand betriebsbereit. Alternativ kann der Kunde auch den Zustand zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten fünf Tage wiederherstellen. Außerdem lässt sich der Replikationsprozess jederzeit wieder umkehren, das heißt aus dem Failo ver wird ein Failback und die Anwendungen können nach dem Notfall praktisch ohne Datenverlust wieder in der Cloud gestartet werden.

Die Replikationslösung wird direkt in die VMware vSphere Umgebung des Kunden integriert, so dass er selbst steuern kann, welche Anwendungen er in sein eigenes Rechenzentrum replizieren möchte. Er kann auch selbstständig Failover-Tests durchführen und erfüllt damit eine wichtige Anforderung moderner Notfallpläne. Ein weiterer Vorteil der Disaster-Recovery-Lösung von Dunkel ist, dass sie die Performance der Anwendungen nicht beeinträchtigt, da weder Snapshots erzeugt werden noch Agenten auf den Systemen installiert werden müssen.

Für Axel Dunkel, Geschäftsführer der Dunkel GmbH, ist die neue Disaster-Recovery-Option eine notwendige Ergänzung für die immer beliebter werdende hybride Cloud Nutzung: „Unsere Kunden schützen bereits ihre On-Premise Anwendungen mit unserem Datacenter Replication & Recovery Service vor Datenverlust und längeren Ausfallzeiten in einem Notfall. Gleichzeitig verlagern sie auch den produktiven Betrieb ausgewählter Anwendungen in die Cloud und benötigen dafür eine ebenso zuverlässige Disaster-Recovery-Lösung.“

Das Angebot von Dunkel versteht sich als Ergänzung zur täglichen Datensicherung und richtet sich an Unternehmen, die auch für ihre Anwendungen in der Cloud RTO und RPO minimieren wollen. Bei Bedarf können die Kunden auf der Basis der Replicas noch eigene Backups erzeugen und unabhängig vom Cloud Provider im eigenen Rechenzentrum speichern.

Weitere Informationen zu Dunkel stehen im Lösungskatalog zur Verfügung.

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