Initiative Cloud Services Made in Germany im Gespräch: Dominik Faber, Gründer und Geschäftsführer, softgarden

Die Forma softgarden aus Berlin, die seit kurzem Mitglied der Initiative Cloud Services Made in Germany ist, beschäftigt sich insbesondere mit den Themen E-Recruiting und Bewerbermanagement sowie der Möglichkeit, soziale Netzwerke für die Suche nach Mitarbeitern zu nutzen. Mit Dominik Faber, Gründer und Geschäftsführer von softgarden, unterhielten wir uns unter anderem darüber, weshalb gerade für die von ihm adressierten Einsatzbereiche das „Made in Germany“ so wichtig ist.

Frage: Sie haben sich als Lösungspartner an der Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt. Welche Cloud Services bieten Sie an?

Faber: Wir bieten zwei Cloud Services an. Die E-Recruiting und Bewerbermanagement Software taloom unterstützt Unternehmen beim gesamten Recruitingprozess. Angefangen bei der Stellenschaltung auf der eigenen Webseite oder Online-Stellenbörsen über das Verwalten eingehender Bewerbungen und das Einbeziehen der Fachbereiche bis hin zur Koordination von Vorstellungsgesprächen und der erfolgreichen Stellenbesetzung; taloom begleitet den Bewerbungsprozess von Anfang bis Ende.

Das Social Recruiting Tool jobs-for-friends bietet Unternehmen die Möglichkeit Jobs über die sozialen Netzwerke ihrer Mitarbeiter zu promoten und so gezielt potentielle Kandidaten zu erreichen. Wir setzen mit jobs-for-friends auf das Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Prinzip und kombinieren es mit der Reichweite der sozialen Netzwerke. Als Belohnung für die Recruitinghilfe erhalten die Mitarbeiter Bonuspunkte, die sie gegen entsprechende Prämien eintauschen können.

Frage: Warum sollte sich ein Anwender nach Cloud Services „Made in Germany“ umschauen?

Faber: Wir bei softgarden verarbeiten im Auftrag unserer Kunden personenbezogene, also sehr sensible Daten. Der Schutz dieser Daten kann für uns nicht wichtig genug sein und deshalb setzen wir beim Thema Datenschutz schon immer auf „made in Germany“. Dank der strengen Datenschutzregelungen in Deutschland können Anwender sicher gehen, dass ihre Daten im Rahmen dieser Maßnahmen gesichert werden. In anderen Ländern gelten diese Standards jedoch nicht und ein umfassender Schutz kann nicht mehr gewährleistet werden. Aus diesem Grund sollten Anwender höchsten Wert darauf legen, auf Cloud Services „Made in Germany“ zurückzugreifen, um ihre Daten in sicheren Händen zu wissen.

Frage: In einer Befragung der Computerwoche aus dem letzten Jahr bezeichnete ein Fünftel der Befragten die Idee einer „German Cloud“ als „Quatsch“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Faber: In unseren Augen ist eine German Cloud kein „Quatsch“ sondern die richtige Richtung, die das Cloud Computing einschlagen kann. Aktuell wird der Markt noch von Lösungen aus Übersee beherrscht. Dort gespeicherte Daten unterliegen jedoch nicht den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien. Zudem kann der Speicherort ausgelagerter Daten nicht eindeutig nachgewiesen werden. Wo sich also die jeweiligen Kundendaten befinden, ist nicht klar. Eine German Cloud räumt diese Unsicherheiten aus der Welt und gewährleistet den Anwendern den gewohnten Datenschutz nach deutschen Standards.

Frage: Welche Prognose stellen Sie für die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud Computing in Deutschland auf?

Faber: Auch wenn sich das Thema in Deutschland momentan noch in den Kinderschuhen befindet und im internationalen Vergleich noch Aufholbedarf besteht, wird es zukünftig mit Sicherheit an Bedeutung gewinnen. Initiativen wie die Cloud Services made in Germany können sicher dazu beitragen, dass die Zweifel der Anwender weiter aus dem Weg geräumt werden können.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zu softgarden stehen im Lösungskatalog zur Verfügung.

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