Gastbeitrag von Andreas Gauger*), ProfitBricks: „Der Phantom-Preiskrieg im Cloud Computing“

Glaubt man den Schlagzeilen, dann liefern sich die Großen im Cloud Computing Markt gerade eine Auseinandersetzung bis aufs Messer um den günstigsten Preis. Egal ob Amazon, Rackspace, Microsoft oder Google: Permanent scheint der Preiskrieg an die Schmerzgrenze des Erträglichen für die Beteiligten zu gehen. Ich sage: viel Lärm um nichts.

Den Eindruck eines Preiskriegs zu erwecken, gelingt den Großen so gut, dass selbst ein kenntnisreicher Analyst wie Ben Kepes sich darüber lustig macht, wenn er am 10. Juli schreibt: „Next month’s headline in the cloudy times: „AWS/Google/Azure announces it will pay customers to use their service“

Die Mär von den messerscharfen Kalkulationen

Besonders Amazon redet von seinen angeblich messerscharf kalkulierten Margen im Cloud Computing. Ihr VP Andy Jassy spottet über die „alten“ Anbieter von Hard- und Software sowie Netzwerktechnologie: „Geschäftsmodelle mit hohen Margen können oder konnten schon funktionieren – nur ist das nicht unser Weg.“ Und mit hohen Margen meint er Rohmargen zwischen 60 und 80 Prozent. (Sehen Sie selbst: YouTube-Video (ab Minute 33)).

Wir sollen also glauben gemacht werden, dass die Margen von Amazon AWS bei weitem niedriger seien. Ach ja?

Wissen Sie, wir kalkulieren unsere Preise regelmäßig auf der Basis der sich ändernden Kosten. Und wir sehen bei den Hardwarekosten Moore’s Law bestätigt. Dabei müssen wir als kleiner Anbieter davon ausgehen, dass wir mehr bezahlen müssen als jemand wie Amazon – für Hardware, Rechenzentrumskapazität oder Energie. Und wissen Sie was? Wenn wir unsere Kalkulationen mit den Endverkaufs-Preisen von Amazon oder Rackspace machen würden, dann kämen wir bei höheren Rohmargen heraus als die genannten 60 bis 80 Prozent.

Das kann doch nicht wahr sein, oder? Ich kann Ihren überraschten Gesichtsausdruck förmlich sehen.

Wir senken die Preise um 50%

Wie kann ich es Ihnen beweisen? Der beste Beweis für Worte sind entsprechende Handlungen. Deshalb reduzieren wir heute unsere gerade etwas über ein Jahr alten Preise für Cores und RAM um die Hälfte. Für alle neuen und natürlich auch für alle bestehenden Kunden. Wir reden nicht über angeblich minimale Margen, wir geben unsere Einsparungen an unsere Kunden weiter. Ganz einfach. Und das gilt nicht für irgendwelche Nischen in unserem Produktportfolio, die wenige kaufen und noch weniger brauchen, sondern für unser Kernprodukt. Kurz gesagt: Bei uns zahlen Sie die Hälfte und bekommen dafür die doppelte Performance. So, Ihr Amazons und wie Ihr alle heißt: Jetzt seid Ihr am Zug.

Wenn Sie Analyst oder Redakteur sind und es genau wissen wollen (und ein NDA akzeptieren), führe ich Sie gerne persönlich durch unsere Kalkulation.
Wenn Sie Interessent sind, stellen Sie uns ruhig auf die Probe und erleichtern sich die anstehende Budgetplanung für 2014.

*) Andreas Gauger ist Gründer und CMO von ProfitBricks

Weitere Informationen zu ProfitBricks sind im Lösungskatalog verfügbar.

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