AppSphere AG mit neuen Impulsen für das Arbeiten 4.0

Ende November fand in Berlin die Abschlusskonferenz des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“ statt. Neben Standortbestimmung und Handlungsoptionen kamen in diversen Diskussionsrunden auch die Themen Qualifikation, Mensch & Maschine sowie Flexibilität und Perspektiven der neuen Arbeitsgesellschaft zur Sprache. Vor Ort war Frank Roth, CEO und Vorstand der AppSphere AG, die sich mit ihrem Wissen rund um moderne Arbeitsweisen an den Fachkreisen der Initiative beteiligt hatte.

Das sogenannte „Grünbuch“ war seit April 2015 Grundlage für die Diskussion rund um das moderne Arbeiten 4.0. Hierin gebündelt waren diverse Leitfragen, die mit Sozialpartnern, Verbänden und Experten aus der Wirtschaft wie der AppSphere AG ebenso diskutiert wurden wie mit der Öffentlichkeit. AppSphere beschäftigt sich bereits seit der Gründung im Jahr 2010 mit dem Arbeiten 4.0 und stellt Unternehmen Lösungen und Konzepte bereit, mit denen die Digitalisierung und ein effizientes Arbeiten Hand in Hand gehen.

Als Ergebnis dieser Diskussion wurde auf der Abschlusskonferenz am 29. November nun das „Weißbuch“ vorgestellt, das erste Antworten auf die im „Grünbuch“ gestellten Fragen liefern soll. So wurden hier nicht nur die großen Trends und Treiber des Wandels der Arbeitswelt wie beispielsweise die Digitalisierung vorgestellt. Auch Spannungs- und Handlungsfelder, Chancen und Risiken sowie Auswirkungen der neuen digitalen Geschäftsmodelle werden skizziert.

Neben der Präsentation der Ergebnisse wurde aber vor allem eines: weiter diskutiert. Besonders die Frage, ob Digitalisierung Arbeitskräfte schafft, vernichtet oder es sich die Waage hält bewegte die Gemüter.

„Die Arbeitsmarktprognose des IAB geht davon aus, dass die Digitalisierung durch die Vernetzung und einen erhöhten Automatisierungsgrad in einigen Branchen rationalisierende Effekte haben wird, an anderer Stelle aber beschäftigungssteigernd sein wird“, sagt Frank Roth, CEO und Vorstand der AppSphere AG. „Wichtig wird daher die Weiterbildung und Umqualifizierung sein, damit weder Fachkräftemangel noch Arbeitslosigkeit ansteigen“, stimmt Roth mit Arbeitsministerin Andrea Nahles überein.

Das vollständige „Weißbuch“ steht zum Download auf der AppSphere-Webseite bereit. Auf dessen Basis sollen nun in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Wege für den Umgang mit der Arbeit der Zukunft gefunden werden. Angedacht sind u. a. Experimentierräume, in denen Unternehmen zwei Jahre lang flexible Arbeitszeitmodelle testen.

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